
Veränderung braucht Mut, Klarheit und Selbstverantwortung.
Hallo, ich bin Lara
Ehemalige Lehrerin, Gründerin von BODY MIND SCHOOL und leidenschaftliche Begleiterin für Lehrkräfte und Schulen.
Wenn du neugierig bist, wer ich bin und warum ich BODY MIND SCHOOL gegründet habe, lade ich dich herzlich ein, meine Worte bis zum Ende zu lesen. Hier erfährst auch, weshalb ich dich unterstützen kann – obwohl ich selbst den Beruf als Lehrerin hinter mir gelassen habe.
Meine Geschichte
Körper, Kopf und Herz im Einklang
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Ausgangssituation
Zwischen drei Städten, Anforderungen und fehlender Ruhe
Mein Referendariat war eine der herausforderndsten Zeiten meines Lebens: drei Städte, tägliches Pendeln, Wecker um 5 Uhr, zu wenig Schlaf und körperliche Symptome, die ich irgendwann nicht mehr ignorieren konnte.
Ich war so oft krank, dass ein BEM-Gespräch (Betriebliches Eingliederungsmanagement) einberufen wurde. Das Referendariat musste um drei Monate verlängert werden. Ich war körperlich, emotional und mental am Limit.
Nach dem Referendariat ging ich für drei Monate ins Ausland. Ich brauchte Abstand und stellte mir die Frage: Will ich weiterhin als Lehrerin arbeiten? Ich traf eine Entscheidung: Ja, aber nicht mehr zu jedem Preis.
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Wendepunkt
Realitätsschock & neue Kraftquellen
Ich erhielt eine Vollzeitstelle an einem staatlichen Gymnasium – und bekam sofort einen Realitätsschock: 14 Klassen. Bis zu 500 Schüler:innen. Rund 5000 Noten im Jahr. Mein Perfektionismus? Den habe ich in der ersten Woche in der Schultoilette runtergespült. Als ich mich gerade eingearbeitet hatte, wurde ich überraschenderweise an ein anderes Gymnasium voll abgeordnet. Wieder pendeln. Wieder neue Strukturen.
Doch dieses Mal passierte etwas Unerwartetes: Ich erlebte eine Schule, an der die Schulorganisation anders ablief, die E-Mails überschaubar waren und ich mit Freude unterrichten konnte. Plötzlich hatte ich wieder Energie – für mich und für meine Schüler:innen.
Dort konnte ich all das anwenden, was ich über Achtsamkeit, Körperarbeit und Stressmanagement gelernt hatte. Es wurde mir klar: Die Rahmenbedingungen an der Schule machen einen enormen Unterschied und haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Wohlbefinden der Lehrkräfte.
Ich wollte an dieser Schule bleiben – auch wenn mein Fahrtweg fast zehnmal so lang war wie zu meiner Stammschule. Doch ich durfte dort nicht bleiben und musste an meine alte Schule zurück. Ich fühlte mich wie ein Spielball im System, der nichts zu sagen hat.
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Herausforderungen
Grenzen setzen & Strukturen hinterfragen
Zurück an meiner alten Schule sah ich vieles mit neuen Augen. Überall erkannte ich Potenzial für Veränderung. Ich kommunizierte offen mit der Schulleitung: warum ich an der anderen Schule bleiben wollte – und dass ich mich aktiv für Verbesserungen einsetzen wollte. Ebenso klar kommunizierte ich meine Grenzen.
Ich stellte mir die Frage: Wo kann ich mitgestalten? Wo kann ich wirklich etwas verändern, damit sich die Arbeitsbedingungen für uns Lehrkräfte verbessern?
Ich engagierte mich im betrieblichen Gesundheitsmanagement, entwickelte einen Ruheraum für Lehrkräfte, führte die Rolle der Zeitwächterin in Dienstberatungen ein, sprach öffentlich über mentale Gesundheit, gestaltete gemeinsam mit dem Personalrat einen Workshop zu schulspezifischen Stressoren und entwickelte Lösungsansätze für das Kollegium.
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Der Moment der Klarheit
So kann es nicht weitergehen
Ich setzte mich für positive Veränderungen in der Schule ein – und merkte gleichzeitig, wie sehr mich dieses Engagement zusätzlich belastete. Durch das Tracken meiner Arbeitszeit wurde deutlich: Ich hätte 60 Stunden pro Woche arbeiten müssen, um alles zu schaffen.
Ich realisierte, dass ich mich über die letzten Jahre komplett selbst optimiert hatte, ich war zu der strukturiertesten und effizientesten Version meiner Selbst geworden. Ich arbeitete wie eine Maschine, in einer schwindelerregenden Effizienz und Geschwindigkeit. Und dennoch: Es reichte nicht.
Ich erkannte, dass es nicht an mir lag. Dass ich nicht mehr oder schneller oder strukturierter arbeiten konnte, sondern dass es mir schlicht weg nicht möglich war, unter den gegebenen Bedingungen langfristig gesund zu bleiben. Mein Körper meldete sich mit klaren Symptomen, dass es so nicht weitergehen konnte.
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Die Entscheidung
Bleiben oder gehen?
In den Weihnachtsferien realisierte ich, dass es an der Zeit war, dass ICH eine Entscheidung treffen musste: Bleiben oder gehen?!
In dieser Zeit wurde mir Folgendes klar:- Ich passte nicht zu dieser Schule.
- Ich sah viele Möglichkeiten für Verbesserungen, hatte aber keine Zeit, sie umzusetzen.
- Ich wollte Lehrkräfte wirklich unterstützen – in Form von Workshops, Fortbildungen und körperorientierten Angeboten.
- Ich trug seit Jahren Ideen in mir, die ich endlich in eine konkrete Form bringen wollte.
Also traf ich eine mutige Entscheidung: Ich kündigte. Nicht, weil mir Schule egal war – sondern weil ich auf eine andere Art etwas verändern wollte.
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Jetzige Situation
Der Neubeginn
Ganz aus dem Bildungssystem auszusteigen war für mich keine Option. Dafür schlägt mein Herz zu sehr für Kinder und Jugendliche – und für die Lehrkräfte, die jeden Tag für sie da sind. Ich wollte herausfinden, ob es möglich ist, von außen positive Veränderungen im Schulsystem anzustoßen.
Mit der Zeit wurde mir klar: Mein eigener Leidensdruck hatte einen Sinn. Er hat mich dahin geführt, meine Erfahrungen in etwas Neues zu verwandeln. Ich fragte mich: Was hätte ich mir als Referendarin und Lehrerin wirklich gewünscht?
Zum ersten Mal hatte ich R A U M – für meine Ideen, mein Wissen und meine Leidenschaft für Körperarbeit, Resilienz und lösungsorientierte Ansätze. Daraus entstand das Konzept BODY MIND SCHOOL, welches ich speziell für den Schulkontext entwickelt habe.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Lehrkräfte und Schulen auf ihrem Weg zu unterstützen. Heute begleite ich sie dabei, ihren Alltag im System Schule neu zu gestalten – mit Klarheit, Handlungskraft und Körperbewusstsein.
Du musst nicht erst zusammenbrechen, um loszugehen.
Dein Körper kennt den Weg.
Ich helfe dir, ihn wieder zu hören.
Wie kann ich dich unterstützen, obwohl ich selbst meinen Beruf als Lehrerin gekündigt habe?
Auch wenn ich den Schuldienst verlassen habe, bringe ich Erfahrungen, Perspektiven und Werkzeuge mit, die dir gerade deshalb helfen können. Hier findest du die wichtigsten Gründe:
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Meine Qualifikationen
& Erfahrungen
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